Volleyball

Zwei Siegen bringen den 2. Tabellenplatz

Mit einem Heimspielsieg und einem Auswärtssieg am Wochenende festigt der SVC seine Position im oberen Teil der Tabelle. Platz 2 sagt bei dem unvollständigem Spielplan allerdings noch nicht viel aus.

„Schade, dass wir zu Beginn der Saison im November gerade die Spitzenspiele gegen BW Lohne und gegen Salzbergen (beide noch ungeschlagen) nicht in kompletter Besetzung spielen konnten. Jetzt haben wir einen guten Lauf und wären sicher ein besserer Gegner gewesen als vor knapp fünf Monaten“ ärgert Trainer Ostermann sich noch über den schlechten Saisonstart mit zwei Niederlagen im November 2021.

Die Freude war allerdings erst einmal nach dem Heimspiel am ungewohnten Freitagabend groß, als man den MTV Lingen glatt mit 3:0 schlagen konnte.

„Das war eine feine Mannschaftsleistung“, freute sich Ostermann, dass alle Spielerinnen ohne großen Leistungsabfall einsetzen konnte. „Manchmal birgt das Wechsel auch die Gefahr, dass es zu einem Leistungsabfall innerhalb der Mannschaft kommt. Aber alle wollten sich auch für das 2. Spiel am Wochenende gegen Halen empfehlen und so ging es dann weitestgehend vollkonzentriert gegen den MTV Lingen.

Zu Beginn des 1. Satzes tasteten sich beide Mannschaften erst einmal ab, ehe Cappeln mit Veronika Möller, Stefanie Heyer, Hannah Thunert und Katharina Ostermann mit guten Aufschlägen die schwache Annahme von Lingen offenlegte. Der MTV kam in der Folge nicht mehr zum guten Spielaufbau und musste den Satz nach knapp einer halben Stunde an den SVC abgeben (25:16).

 

Satz 2 stand ganz im Zeichen von Sarah Nieder, die den Druck auf die Lingener Annahmereihe gleich mit 9 Aufschlägen testen konnte. Im Zusammenspiel mit dem guten Blockspiel von Hannah Thunert und Katharina Ostermann war die 8:0 Führung von Lingen nicht mehr einzuholen. Danach verlief der Satz zwar ausgeglichen, so dass mit einem 25:16 der 2. Satz auf Cappelner Habenseite zu verzeichnen war.

Wie so oft, harkte es dann im 3. Satz zunächst auf der Cappelner Seite. Lingen erhöhte das Risiko und Cappeln zeigte sich zumindest am Satzanfang etwas zu pomadig und ließ die Emsländerinnen mit einem 2:7 davoneilen. Erst zur Hälfte des Satzes war es dann Ida Marie Preut, die mit ihren langen Aufschlägen den MTV vor großen Problemen stellte und aus einem 8:13 ein 15:13 machte. Lingen holte sich die Führung zwar noch einmal kurz zurück, doch Judith Theilmann machte im Angriff und im Block in der Endphase des 3. Satzes die wichtigen Punkte und so stand nach über 2 Jahren dann mal wieder ein 3:0 Sieg für den SV Cappeln fest.

Das Samstagspiel:

Mit dem gleichen Ergebnis kehrte Cappeln dann mit dem Auswärtssieg aus Halen zurück. Der SC Halen, der seine Heimspiele in Nordrheinwestfalen austrägt, zeigte eine bessere Leistung als der letzte Tabellenplatz erwarten ließ. Das gute Aufschlagspiel von Sonja Heyer und Christina
Schumacher bereitete Halen aber Probleme, was den Ausschlag für den 1:0 Satzgewinn brachte (25:20).

Im 2. Satz setzte der SC dem SV gehörig zu. Gute Angriffe und Blocks brachten Halen in Front, ehe Katharina Ostermanns Aufschläge den Schwung der Osnabrücker unterbrach. In der Folge waren es dann viele Eigenfehler, die es verhinderten, dass Halen zu einem Satzgewinn kam (25:21).

Im 3. Satz hatte Cappeln nach guten Aufschlägen von Stefanie Heyer alles im Griff (6:0). Auch Ida Marie Preut zeigte sich von der besten Seite und konnte u.a. mit zwei einhändig gestellten Bällen verhindern, dass Halen wieder herankam. Eine umsichtige Libera Julia Willenborg hielt die Feldabwehr zusammen und mit Judith Theilmann, die jetzt ihre Luftüberlegenheit ausspielte, kamen dann harte Angriffsbälle hinzu, die Halen letztendlich den Zahn zogen (25:19).

Kader des SV Cappeln: Veronika Möller, Ida Marie Preut, Katharina Ostermann, Judith Theilmann, Romy Kokenge, Stefanie Heyer, Hannah Thunert, Julia Willenborg, Sonja Heyer, Christina Schumacher, Sarah Nieder

Doppelspieltag: Spannender Heimspieltag auf einem Freitag, auswärts am Samstag

Ein interessanter Nachholspieltag steht den Damen des SV Cappeln und dem MTV Lingen auf einem für Volleyballpunktspiele ungewöhnlichen Freitagabend

bevor.

„Die Tabelle in der Verbandsliga ist so noch nicht aussagekräftig, haben doch einige Mannschaften erst wenige Spiele gespielt“, so Trainer Ostermann. „Wenn man die Spiele, die schon gelaufen sind, allerdings miteinander vergleicht, so ist das Feld doch relativ dicht zusammen. Bis auf BW Lohne, denen wohl der Platz an der Sonne nicht mehr zu nehmen ist, dürfte sich in der Tabelle noch einiges bewegen“.

So hat der Tabellenrang 8 von MTV Lingen auch keinen Stellenwert, was das Leistungsvermögen der Emsländerinnen angeht.

„Die bisherigen Spiele gegen den MTV sind immer recht knapp ausgegangen“, kann sich Ostermann noch gut an die hart umkämpften Spiele der letzten Jahre erinnern. „Auch wenn wir zuletzt oft als Gewinner vom Platz gegangen sind, werden nach den Corona-Pausen die Karten neu gemischt“, erwartet Ostermann keinen Selbstläufer.

Lingen musste das bereits Ende März angesetzte Spiel in Cappeln coronabedingt kurzfristig absagen, so dass eine Neuansetzung erforderlich war, die nun am Freitagabend um 18.45 h festgelegt wurde.

Cappeln hofft natürlich, dass die zuletzt zahlreichen Zuschauer auch den Freitagabend annehmen und mit einer stimmgewaltigen Kulisse die Cappelner Mädels puschen.

Am Samstag steht dann das Auswärtsspiel in Halen bei Osnabrück an. Der SC Halen 58 steht dabei ein wenig unter Druck, konnte man bis dato noch keinen Punkt auf der Habenseite verbuchen. Allerdings hat Halen erst vier Spiele absolviert und damit alle Chancen das Feld von hinten aufzuräumen.
„Wir sollten Halen tunlichst nicht unterschätzen“, warnt Cappelns Coach. „Zumal uns ja auch noch das Spiel vom Freitag in den Knochen steckt.“

Der SC Halen ist dem SV Cappeln relativ unbekannt. „Vor Jahren haben wir einmal im Verbandspokal gegen Halen gespielt“, kann sich Ostermann an eine großgewachsene robuste Mannschaft erinnern, die viele Bälle aus der Feldabwehr holen konnte.

Cappelns Ziel sollten möglichst viele Punkte an dem Wochenende sein, um nicht noch in den Abstiegsstrudel zu geraten. Denn der jetzige Platz 3 ist hart umkämpft und bis zum Abstiegsplatz sind es nur zwei Punkte Vorsprung.

Kader des SV Cappeln: Sarah Nieder, Veronika Möller, Ida Marie Preut, Katharina Ostermann, Judith Theilmann, Romy Kokenge, Hannah Thunert, Sonja Heyer, Christina Schumacher, Stefanie Heyer, Julia Willenborg

Cappeln will nachlegen

„Das ist schon Gediegen: da hat man zwei Jahre kein Heimspiel und dann innerhalb von einer Woche gleich derer vier“, meint Trainer Ostermann. „Nach den zwei Siegen vom Wochenende wollen wir unbedingt die gute Stimmung nutzen und weitere Punkte sammeln.“

Aber dagegen werden die Mannschaften vom VfL Löningen und dem MTV Lingen etwas haben, denn in der dicht gestaffelten Liga und nur einer Hinrunde befinden sich die drei Mannschaften punktgleich im Mittelfeld.

Krimi-Heimspieltag mit 5 Punkten

Langgezogene SSSSSVVVVVCCCCC-Rufe kamen nach 20.00 h noch aus der Turnhalle in Cappeln; zu einer Zeit als normalerweise Volleyball - Heimspieltage längst beendet sind. Doch zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Volleyballdamen des SVC gerade in der spannendensten Phase des Tie-Breaks gegen Union Lohne.

Lange Ballwechsel ohne Happy End

Mit einer Niederlage startet die Damenmannschaft des SV Cappeln in die Verbandsliga-Saison 2021/22. Mit etwas Glück hätte man zumindest einen Punkt aus Salzbergen mitnehmen können, letztendlich war die

Schwere Standortbestimmung für den SV Cappeln

Gleich mit der weitesten Auswärtsfahrt beginnt die Punktspielrunde der Cappelner Volleyballdamen in der Saison 2021/22. Damit spielt man genau gegen die Mannschaft, gegen die der SVC sein letztes Punktspiel in der Saison 2019/20 bestritten – und verloren hat.

„Da haben wir den Aufstieg in die Oberliga verspielt“, erinnert sich Trainer Ostermann noch genau an die 2:3 Niederlage. In der Abschlussrechnung nach Abbruch der Saison fehlte uns damals nur ein Satz, dann würden wir in dieser Saison eine Liga höher spielen.

 Alles Schnee von gestern – denn ab Samstag gilt es, sich wieder auf die neue Saison zu konzentrieren. Und hier fällt eine Standortbestimmung für den SV Cappeln schwer:

Experimente beim Verbandspokal

Während der Verbandspokal eigentlich bei den Volleyballerinnen aus Cappeln in den letzten Jahren zum „Feinschliff“ für die dann bald beginnende Meisterschaftsrunde genutzt wurde, musste man in diesem Jahr ganz andere Pfade beschreiten. Durch berufliche und private Hindernisgründe sowie Verletzungspech und Schwangerschaften fehlte quasi ein halber Kader. Und da die Punktspielsaison bereits in 14 Tagen beginnt, musste auf einigen Positionen experimentiert werden.

„Eigentlich waren Lena Ellmann und Katharina Ostermann in dieser Saison für die Diagonalposition vorgesehen, mussten aber am Samstag auf der Mitte-Position spielen, da mit den Judith Theilmann, Lisa Kröger und Hannah Thunert die eigentlichen Mittelangreifer fehlten. Zudem konnten Sonja Heyer, Anna Lübbe (fällt mit Kreuzbandriss die gesamte Saison aus), Verena Trommler und Laura Ostendorf auch Außenangreiferinnen nicht mit nach Bad Essen reisen konnten, was meinen Spielraum zum Aufstellen der Mannschaft doch sehr einschränkte“, so Trainer Ostermann.

Volleyballer nutzen Sportförderung der „Sportjugend Niedersachsen“ zum Spendenlauf

Insgesamt konnte die Volleyballabteilung des SV Cappeln 750,- Euro einsammeln und an den „Kleinen Stern“ überweisen.

Für das Sonderförderprogramm „Jugendarbeit im Sport in Coronazeiten“ hatte sich die Volleyballabteilung des SV Cappeln beworben und Ende November eine Förderzusage erhalten.