Volleyball

SVC reist zum Derby nach Löningen

Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen beim Derby zwischen dem SVC und dem VfL Löningen nicht sein: Während der SVC bisher in jedem seiner vier Spiele Punkten konnte und zurzeit den 2. Tabellenplatz innehat, hat der VfL bisher keine Satz und keinen Punkt gewonnen und ziert das Tabellenende.

„Die Löninger gehen einen mutigen Weg“, zollt Cappelns Trainer Ostermann dem VfL Respekt. „Mit dem schmalen Kader müssen immer Spielerinnen aus der 2. Mannschaft aushelfen, die über das Jugendspielrecht dann sowohl in der 1. als auch der 2. Damenmannschaft eingesetzt werden dürfen. Dabei ist der Niveau-Unterschied zwischen Verbandsliga und Bezirksklasse doch gewaltig, da werden die Anpassungsprobleme möglicherweise noch etwas dauern.“ Aber Cappeln sollte den VfL nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn mit acht „alten Hasen“ aus dem letztjährigen Verbandsligakader hat der VfL weiterhin eine schlagfertige Truppe am Start, wenn denn alle Spielerinnen an Bord sind.

Cappeln selbst muss auf die privat verhinderten Sonja Heyer und Karoline Meyer verzichten, die zuletzt in Osnabrück gut aufgelegt waren. Zurück in den Kader kommen Zuspielerin Veronika Möller und Anna Lübbe, die allerdings krankheitsbedingt wenig trainieren konnte.

Zudem muss sich der SVC an einen neuen Namen gewöhnen, denn aus Verena Trommler wird Verena Sieverding, da sie am Freitag heiratet.

Im 2. Spiel des Tages spielt der VfL gegen den Tabellendrittletzten VC Osnabrück 3. „Vielleicht schon der VfL seine Stammkräfte auch gegen den SVC und legt sein Hauptaugenmerk auf das Kellerduell“, hofft Ostermann, der immer in Derbyspielen eine besondere Motivation sieht, die einen Favoriten dann zu Fall bringen kann. „Denn die Favoritenrolle werden wir bei der Tabellenkonstellation nicht los“, so Ostermann.

Das Derby beginnt bereits um 14.00 h.

Link zur Tabelle: https://www.nwvv.de/cms/home/spielbetrieb/m_ligen/vl.xhtml?LeaguePresenter.view=resultTable&LeaguePresenter.matchSeriesId=33280176#samsCmsComponent_436163

Kader: Romy Kokenge, Anna Lübbe, Veronika Möller, Sarah Nieder, Katharina Ostermann, Christina Schumacher, Verena Sieverding, Judith Theilmann, Julia Willenborg, Nicole Herding, Trainer Ludger Ostermann

SV Cappeln siegt gegen Oberliga-Absteiger

Drei Punkte konnten die Volleyball-Verbandsligadamen aus Cappeln aus Osnabrück mitbringen. Stimmungvoll wurde die Rückfahrt in Thomas Hannövers „Partybus“ angetreten und sich für die 2000er Party in der Stadthalle warmgesungen.

Dabei sah der Verlauf des 1. Satzes eher wie ein gebrauchter Tag aus, denn Cappeln bekam überhaupt nichts auf die Kette. Den druckvollen Aufschlägen der Domstädterinnen hatte Cappeln zunächst nichts entgegen zu setzen. Der Begriff des „Läufers“ für den Zuspieler war zu diesem Zeitpunkt eher geschmeichelt – „Sprinter“ hätte es für Karoline Meyer und Sarah Nieder eher heißen müssen, so ungenau war die Annahme. Dementsprechend konnte der Cappelner Angriff keinen Druck aufbauen und Oberliga-Absteiger hatten dann im Gegenzug leichtes Spiel im eigenen Angriff.

„Gegen den VC haben wir in Osnabrück noch nie gewonnen“, hatte Trainer Ostermann schon ein Déjà-vu, „da haben wir schon immer schlecht gegen ausgesehen.“
Cappeln musste reagieren, opferte einen Zuspieler, um eine bessere Option in der Annahme zu haben; Nicole Herding übernahm den Mittelblock, Katharina Ostermann rutschte auf die Diagonale und Christina Schumacher kam über Außen neu rein. Cappeln konnte das Spiel nun ausgeglichener gestalten, ohne aber zu glänzen. Lediglich Sonja Heyer konnte sich immer wieder gegen den großen Block des Gegners mit geschickt geschlagenen Bällen durchsetzen und hielt das Spiel ausgeglichen. Bezeichnet dann, dass sie dann mit guten Aufschlägen auch die Wende im Satz herbeiführte und Cappeln nach 19:22 mit 23:22 erstmals in Führung brachte. Osnabrück zeigte sich beeindruckt und schwächelte nun in der Annahme. Zwar konnte der VC noch einmal ausgleichen, doch Christina Schumachers unorthodoxen Aufschlägen machten den Unterschied und Cappeln schaffte den Satzausgleich.

Damit war der Drobs aber noch nicht gelutscht – Cappeln spielte immerhin gegen einen Oberliga-Absteiger, der mit einem Sieg die Tabellenführung hätte übernehmen können. Und so kamen die Osnabrückerinnen auch etwas in den drittten Satz (5:3; 9:6). Doch Cappeln konnte sich nun auch im Blockspiel steigern. Insbesondere Judith Theilmann ließ mit direkten Blockpunkten den Gegner verzweifeln. So musste Cappeln auch nicht im Aufschlagspiel volles Risiko gehen, gerade weil der Capplner Block immer besser wurde. Lohn war der 2. Satzgewinn für Cappeln.

Und im 4. Satz ging es für Cappeln genauso weiter. Sieben Aufschläge von Katharina Ostermann zusammen mit einer guten Block-/Abwehrarbeit zogen Osnabrück schnell den Zahn (11:4). Auch die gelegten Bälle wurden dann dankbar von Libera Julia Willenborg aufgenommen und Cappeln konnte über Zuspielerin Karoline Meyer alle Angreiferinnen geschickt freispielen.

Osnabrück versuchte nun mit vielen Auswechselungen Cappeln aus dem Konzept zu bringen. Aber die Gastmannschaft blieb stabil und unbeeindruckt. Mit 25:14 fiel der Satz dann vielleicht etwas zu hoch aus, letztendlich freute sich der SVC aber über erstmals drei Punkte gegen eine VC Osnabrück-Mannschaft. Dementsprechend freute man sich auch auf der Rückfahrt.

Bereits am nächsten Samstag kommt es dann zum Derby gegen den VfL Löningen.

Kader: Verena Trommler, Nicole Herding, Sonja Heyer, Romy Kokenge, Karoline Meyer, Sarah Nieder, Katharina Ostermann, Christina Schumacher, Judith Theilmann, Julia Willenborg, Trainer Ludger Ostermann

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SVC im Spitzenspiel gegen den VC Osnabrück 2

Tabellenzweiter gegen Tabellenvierter heißt die Begegnung am Samstag auf dem Sonnenhügel in Osnabrück. Während der Tabellenvierte, der VC Osnabrück 2, bei zwei absolvierten Spielen noch ohne Punktverlust ist, hat der SV Cappeln bereits drei Spiele auf dem Buckel und konnte insgesamt sieben Punkte einsammeln.
„Gegen den Oberligaabsteiger sind wir in Osnabrück sicherlich nicht der Favorit, aber dennoch möchten wir etwas Zählbares mitnehmen“, gibt sich Trainer Ostermann selbstbewusst. Die Regionalliga-Reserve spielte zuletzt vier Jahre in der Oberliga, ehe die Osnabrückerinnen in der durch Corona verkürzten Saison äußerst knapp absteigen mussten.
Nachdem Cappeln im letzten Auswärtsspiel in Wietmarschen vor den Herbstferien noch kadermäßig „auf dem Zahnfleisch kroch“, sieht es für das kommende Wochenende auf jeden Fall besser aus. Lediglich die Mannschaftsführerin Veronika Möller hat sich aus privaten Gründen abgemeldet und mit Anna Lübbe, die sich die Woche über mit einer Erkältung herumschlug, könnten eine oder zwei Spielerinnen fehlen.
„Dass Veronika schon mal an einem Spieltag gefehlt hat, daran kann ich mich überhaupt nicht erinnern“, so Trainer Ostermann, der aber mit Sarah Nieder und Karoline Meyer noch zwei Zuspielerinnen in petto hat.

Kader: Nicole Herding, Sonja Heyer, Romy Kokenge, Anna Lübbe, Karoline Meyer, Sarah Nieder, Katharina Ostermann, Christina Schumacher, Judith Theilmann, Julia Willenborg, Trainer Ludger Ostermann

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Mit drei „Neulingen“ rücken SVC Damen auf Platz 2 vor

Ein Foto mit Seltenheitswert? Mit Nicole Ovelgönne (ganz links) sowie Conni Landwehr und Simone Elstner (ganz rechts) gaben drei Neulinge ihr Debüt in der Verbandsliga.

Die Tabelle ist zwar noch nicht sehr aussagekräftig, nachdem die Saison erst vor kurzem begonnen hat, aber nach drei Spielen steht der SVC auf Platz 2.

“Diese Momentaufnahme nehme wir gerne mit”, meinte Trainer Ostermann, “wir wissen das aber schon richtig einzuschätzen. Dass wir die ersten drei Spiele so positiv gestalten konnten, war angesichts der Vorbereitung nicht unbedingt zu erwarten.”
Dazu kam für diesen Spieltag auch noch eine akute Personalnot hinzu, da viele Spielerinnen für den Samstag vor Ferienbeginn andere Termine angenommen hatten. Fünf Spielerinnen, davon eine Libera, wären dann für den Spieltag zu wenig gewesen. Eine Option, Spielerinnen aus der vorrangig mit Jugendlichen bestückten 2. Damen mitzunehmen, bot sich aufgrund des Leistungsunterschieds Kreisliga-Verbandsliga nicht unbedingt an. „So mussten wir einmal die alten Pässe durchschauen und bei den Hobbymannschaften anfragen“, so Ostermann, der sich dann freute, dass mit Conni Landwehr (ehemals Kokenge), Simone Elstner und Nicole Ovelgönne gleich drei Spielerinnen zusagten, das „Abenteuer Verbandsliga“ in Angriff zu nehmen.

Und alle drei fügten sich nahtlos in das Spiel der Cappelner ein, als wenn sie schon ewig mittrainierten, dabei waren es maximal zwei Einheiten.

Im 1. Satz konnte Wietmarschen das Spiel noch bis zum 10:10 ausgeglichen gestalten, ehe die Fehlerquote bei den Grafschaftlerinnen einfach zu hoch war. Als Mittelblockerin blockte Simone Elstner die entscheidenen Bälle ab und im Angriff waren Christina Schumacher und Conni Landwehr dann nicht mehr zu halten.

Auch der 2. Satz verlief einseitig. Hier zeichneten sich insbesondere Libera Romy Kokenge aus, die immer wieder die hart geschlagenen Bälle der Wietmarscherinnen auf unkonventionelle Art und Weise abwehren konnte. Aber auch Nicole Herding konnte sich im Zusammenspiel mit Veronika Möller immer besser in Szene setzen und kam zu schön herausgespielten Punkten über die Mitteposition.

Der 3. Satz wurde dann beinahe von Sonja Heyer im Alleingang gewonnen. Nicht weniger als 13 Aufschläge in Folge sorgten für einen ungeordneten und letztendlich zu durchsichtigen Angriff der gegnerischen Mannschaft, der zumeist als Dankeball von Veronika Möller als Zuspielerin immer wieder gut verteilt werden konnte.

Nach 56 min Nettospielzeit hatte Cappeln einen weiteren 3:0 Erfolg in der Tasche, nachdem man in der Vorwoche mit dem gleichen Ergebnis gegen die NWVV-Auswahl gewonnen hatte.

Kader: Nicole Herding, Sonja Heyer, Romy Kokenge, Veronika Möller, Christina Schumacher, Cornelia Landwehr, Nicole Ovelgönne, Simone Elsner, Trainer Ludger Ostermann

Die nächste Begegnung wird dann erst in drei Wochen am 05.11.2022 in Osnabrück beim Oberliga-Absteiger VC Osnabrück II bestritten.

 

 

 

SVC-Volleyballdamen mit neuer Trainerin zum 1. Sieg

Fotografin: Franziska Frerichs

Erfolgreich vertrat Verena Trommler den an Corona erkrankten etatmäßigen Coach Ludger Ostermann im Spiel gegen die Auswahlmannschaft des Niedersächsischen und Bremer Volleyballverbandes.

Neben Trainer Ostermann musste Cappeln kurzfristig auch krankheitsbedingt Sonja Heyer verzichten. Aber Cappeln blieb davon unbeeindruckt und konnte sich deutlich gegen die Auswahlmannschaft des Jahrganges 2008 (U 16) in einer Netto-Spielzeit von 65 min durchsetzen.

Gute Aufschläge – insbesondere in Kombination mit dem Cappelner Blockspiel - brachten die Gastmannschaft nach einer kleinen Abtastphase in Front. Eingeschüchtert durch die wuchtigen Angriffschläge von Judith Theilmann ging der Satz dann mit 25:13 an den SVC.

Im 2. Satz riskierte das junge NWVV-Team (nordwestdeutscher Volleyballverband) etwas mehr im Aufschlag, was Cappeln zunächst vor einigen Problemen stellte. Nach einer kleinen Umstellung im Riegel konnte Zuspielerin Veronika Möller dann wieder ihre Angreiferinnen so einsetzen, dass Cappeln oftmals nur eine „Ein-Block-Situation“ zu überwinden hatte und somit zu Punkten kam.
Allerdings hatte Nicole Herding mit ihren zehn Aufschlägen in Folge auch einen großen Anteil am zweiten Satzgewinn für den SVC (25:19)

Im 3. Satz ging die Auswahlmannschaft im Aufschlagspiel ein noch höheres Risiko ein, was aber nicht belohnt wurde, sondern zu vielen Eigenfehlern führte. Eine in der Annahme gut aufgelegte Anna Lübbe schaffte dann in der Mitte des 3. Satzes mit sieben Aufschlägen in Folge die Entscheidung (21:11) herbeizuführen. Mit 25:14 fiel der Satz ebenso deutlich aus wie Satz 1.

 

Kader: Nicole Herding, Romy Kokenge, Anna Lübbe, Karoline Meyer, Veronika Möller, Katharina Ostermann, Christina Schumacher, Judith Theilmann, Trainerin Verena Trommler

 

Zwei Siegen bringen den 2. Tabellenplatz

Mit einem Heimspielsieg und einem Auswärtssieg am Wochenende festigt der SVC seine Position im oberen Teil der Tabelle. Platz 2 sagt bei dem unvollständigem Spielplan allerdings noch nicht viel aus.

„Schade, dass wir zu Beginn der Saison im November gerade die Spitzenspiele gegen BW Lohne und gegen Salzbergen (beide noch ungeschlagen) nicht in kompletter Besetzung spielen konnten. Jetzt haben wir einen guten Lauf und wären sicher ein besserer Gegner gewesen als vor knapp fünf Monaten“ ärgert Trainer Ostermann sich noch über den schlechten Saisonstart mit zwei Niederlagen im November 2021.

Die Freude war allerdings erst einmal nach dem Heimspiel am ungewohnten Freitagabend groß, als man den MTV Lingen glatt mit 3:0 schlagen konnte.

„Das war eine feine Mannschaftsleistung“, freute sich Ostermann, dass alle Spielerinnen ohne großen Leistungsabfall einsetzen konnte. „Manchmal birgt das Wechsel auch die Gefahr, dass es zu einem Leistungsabfall innerhalb der Mannschaft kommt. Aber alle wollten sich auch für das 2. Spiel am Wochenende gegen Halen empfehlen und so ging es dann weitestgehend vollkonzentriert gegen den MTV Lingen.

Zu Beginn des 1. Satzes tasteten sich beide Mannschaften erst einmal ab, ehe Cappeln mit Veronika Möller, Stefanie Heyer, Hannah Thunert und Katharina Ostermann mit guten Aufschlägen die schwache Annahme von Lingen offenlegte. Der MTV kam in der Folge nicht mehr zum guten Spielaufbau und musste den Satz nach knapp einer halben Stunde an den SVC abgeben (25:16).

 

Satz 2 stand ganz im Zeichen von Sarah Nieder, die den Druck auf die Lingener Annahmereihe gleich mit 9 Aufschlägen testen konnte. Im Zusammenspiel mit dem guten Blockspiel von Hannah Thunert und Katharina Ostermann war die 8:0 Führung von Lingen nicht mehr einzuholen. Danach verlief der Satz zwar ausgeglichen, so dass mit einem 25:16 der 2. Satz auf Cappelner Habenseite zu verzeichnen war.

Wie so oft, harkte es dann im 3. Satz zunächst auf der Cappelner Seite. Lingen erhöhte das Risiko und Cappeln zeigte sich zumindest am Satzanfang etwas zu pomadig und ließ die Emsländerinnen mit einem 2:7 davoneilen. Erst zur Hälfte des Satzes war es dann Ida Marie Preut, die mit ihren langen Aufschlägen den MTV vor großen Problemen stellte und aus einem 8:13 ein 15:13 machte. Lingen holte sich die Führung zwar noch einmal kurz zurück, doch Judith Theilmann machte im Angriff und im Block in der Endphase des 3. Satzes die wichtigen Punkte und so stand nach über 2 Jahren dann mal wieder ein 3:0 Sieg für den SV Cappeln fest.

Das Samstagspiel:

Mit dem gleichen Ergebnis kehrte Cappeln dann mit dem Auswärtssieg aus Halen zurück. Der SC Halen, der seine Heimspiele in Nordrheinwestfalen austrägt, zeigte eine bessere Leistung als der letzte Tabellenplatz erwarten ließ. Das gute Aufschlagspiel von Sonja Heyer und Christina
Schumacher bereitete Halen aber Probleme, was den Ausschlag für den 1:0 Satzgewinn brachte (25:20).

Im 2. Satz setzte der SC dem SV gehörig zu. Gute Angriffe und Blocks brachten Halen in Front, ehe Katharina Ostermanns Aufschläge den Schwung der Osnabrücker unterbrach. In der Folge waren es dann viele Eigenfehler, die es verhinderten, dass Halen zu einem Satzgewinn kam (25:21).

Im 3. Satz hatte Cappeln nach guten Aufschlägen von Stefanie Heyer alles im Griff (6:0). Auch Ida Marie Preut zeigte sich von der besten Seite und konnte u.a. mit zwei einhändig gestellten Bällen verhindern, dass Halen wieder herankam. Eine umsichtige Libera Julia Willenborg hielt die Feldabwehr zusammen und mit Judith Theilmann, die jetzt ihre Luftüberlegenheit ausspielte, kamen dann harte Angriffsbälle hinzu, die Halen letztendlich den Zahn zogen (25:19).

Kader des SV Cappeln: Veronika Möller, Ida Marie Preut, Katharina Ostermann, Judith Theilmann, Romy Kokenge, Stefanie Heyer, Hannah Thunert, Julia Willenborg, Sonja Heyer, Christina Schumacher, Sarah Nieder

Doppelspieltag: Spannender Heimspieltag auf einem Freitag, auswärts am Samstag

Ein interessanter Nachholspieltag steht den Damen des SV Cappeln und dem MTV Lingen auf einem für Volleyballpunktspiele ungewöhnlichen Freitagabend

bevor.

„Die Tabelle in der Verbandsliga ist so noch nicht aussagekräftig, haben doch einige Mannschaften erst wenige Spiele gespielt“, so Trainer Ostermann. „Wenn man die Spiele, die schon gelaufen sind, allerdings miteinander vergleicht, so ist das Feld doch relativ dicht zusammen. Bis auf BW Lohne, denen wohl der Platz an der Sonne nicht mehr zu nehmen ist, dürfte sich in der Tabelle noch einiges bewegen“.

So hat der Tabellenrang 8 von MTV Lingen auch keinen Stellenwert, was das Leistungsvermögen der Emsländerinnen angeht.

„Die bisherigen Spiele gegen den MTV sind immer recht knapp ausgegangen“, kann sich Ostermann noch gut an die hart umkämpften Spiele der letzten Jahre erinnern. „Auch wenn wir zuletzt oft als Gewinner vom Platz gegangen sind, werden nach den Corona-Pausen die Karten neu gemischt“, erwartet Ostermann keinen Selbstläufer.

Lingen musste das bereits Ende März angesetzte Spiel in Cappeln coronabedingt kurzfristig absagen, so dass eine Neuansetzung erforderlich war, die nun am Freitagabend um 18.45 h festgelegt wurde.

Cappeln hofft natürlich, dass die zuletzt zahlreichen Zuschauer auch den Freitagabend annehmen und mit einer stimmgewaltigen Kulisse die Cappelner Mädels puschen.

Am Samstag steht dann das Auswärtsspiel in Halen bei Osnabrück an. Der SC Halen 58 steht dabei ein wenig unter Druck, konnte man bis dato noch keinen Punkt auf der Habenseite verbuchen. Allerdings hat Halen erst vier Spiele absolviert und damit alle Chancen das Feld von hinten aufzuräumen.
„Wir sollten Halen tunlichst nicht unterschätzen“, warnt Cappelns Coach. „Zumal uns ja auch noch das Spiel vom Freitag in den Knochen steckt.“

Der SC Halen ist dem SV Cappeln relativ unbekannt. „Vor Jahren haben wir einmal im Verbandspokal gegen Halen gespielt“, kann sich Ostermann an eine großgewachsene robuste Mannschaft erinnern, die viele Bälle aus der Feldabwehr holen konnte.

Cappelns Ziel sollten möglichst viele Punkte an dem Wochenende sein, um nicht noch in den Abstiegsstrudel zu geraten. Denn der jetzige Platz 3 ist hart umkämpft und bis zum Abstiegsplatz sind es nur zwei Punkte Vorsprung.

Kader des SV Cappeln: Sarah Nieder, Veronika Möller, Ida Marie Preut, Katharina Ostermann, Judith Theilmann, Romy Kokenge, Hannah Thunert, Sonja Heyer, Christina Schumacher, Stefanie Heyer, Julia Willenborg

Cappeln will nachlegen

„Das ist schon Gediegen: da hat man zwei Jahre kein Heimspiel und dann innerhalb von einer Woche gleich derer vier“, meint Trainer Ostermann. „Nach den zwei Siegen vom Wochenende wollen wir unbedingt die gute Stimmung nutzen und weitere Punkte sammeln.“

Aber dagegen werden die Mannschaften vom VfL Löningen und dem MTV Lingen etwas haben, denn in der dicht gestaffelten Liga und nur einer Hinrunde befinden sich die drei Mannschaften punktgleich im Mittelfeld.