Handball

Ohne Pause zwischen den Pfosten: Janne Meyer vor dem Deutschland-Cup

Ohne Pause zwischen den Pfosten: Janne Meyer vor dem Deutschland-Cup

Gerade erst am Dienstag ist sie aus Schweden zurückgekehrt, nun steht bereits die nächste sportliche Herausforderung an: Die Cappelnerin Janne Meyer hat mit der B-Jugend-Bundesligamannschaft von Werder Bremen beim hochklassig besetzten Turnier in Lund den B-Finalsieg gefeiert. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt der 15-jährigen Torhüterin aus Bokel rund um den Jahreswechsel allerdings nicht.

Bereits ab Samstag wartet die wohl sportlich wertvollste Aufgabe ihrer jungen Kariere auf Janne (Foto rechts: Zusammen im Werder-Trikot und in der HVNB-Auswahl: Janne Meyer und Mayra Fark). Dann reist sie zum Trainingslager der Landesauswahl des Jahrgangs 2010 nach Hildesheim. In vier intensiven Tagen bereitet sich das Team auf den Deutschland-Cup vor – die inoffizielle „Deutsche Meisterschaft“ der Landesverbände und zugleich die höchste Fördermaßnahme auf Landesebene.

Der Deutschland-Cup startet am Donnerstag in Hannover, gespielt wird parallel in vier Hallen. Insgesamt 16 Landesverbände kämpfen um den Titel. Das Team des HVNB trifft in der Vorrunde zunächst auf Hamburg (Donnerstag) sowie am Freitag auf Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern. Am Samstag folgen die End- und Platzierungsspiele, ehe am Sonntag der Finaltag ansteht. Mehr zum Turnier unter https://hvnb-online.de/deutschland-cup/

Der Deutschland-Cup gilt nicht nur als sportlicher Höhepunkt, sondern auch als zentrale DHB-Sichtungsmaßnahme. Im Anschluss übernimmt der Deutsche Handballbund einen Teil der besten Spielerinnen zur weiteren Förderung – ein weiterer möglicher Schritt in Richtung Nationalmannschaft.

Während ihres kurzen Heimaturlaubs stellte sich Janne zudem den Fragen aus dem eigenen Verein: SVC-E-Jugend-Spielerin Carolin nutzte die Gelegenheit und führte ein Interview mit der erfolgreichen Torhüterin, die neben der Bundesliga-Aufgabe in Bremen auch in der Regionalliga-A-Jugend des TV Cloppenburg spielt.

Interview: SVC-E-Jugend-Spielerin Carolin im Gespräch mit Janne Meyer

Carolin: Wann hast du mit dem Handball angefangen – und warst du von Anfang an Torhüterin?

Janne: Ich habe bei den Minis in Cappeln angefangen, da war ich fünf Jahre alt. In den ersten Jahren haben wir auf allen Positionen gespielt und regelmäßig durchgewechselt. Erst in der E-Jugend habe ich dann dauerhaft meinen Platz im Tor gefunden.

Carolin: Warum hast du Cappeln verlassen? Ist es bei Werder Bremen besser zu spielen als in Cappeln?

Janne: Mir ging es vor allem darum, mich sportlich auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln. Die Möglichkeit, in der Jugend-Bundesliga zu spielen, war dafür der nächste wichtige Schritt.

Carolin: Könntest du dir vorstellen, irgendwann wieder für Cappeln zu spielen?

Janne: Auf jeden Fall. Viele meiner Freunde spielen ja hier, und Cappeln bleibt immer mein Heimatverein. Im Moment lässt sich das mit meinem sportlichen Weg aber leider nicht verbinden.

Carolin: Hast du als Torhüterin keine Angst vor harten Würfen?

Janne: Nein, eigentlich nicht. Natürlich tut es manchmal weh, aber das gehört für mich einfach dazu.

Carolin: Würdest du auch gerne mal im Feld spielen?

Janne: Nein, eher nicht – das wäre mir ehrlich gesagt viel zu anstrengend. Im Tor fühle ich mich am wohlsten.

Carolin: Hättest du gedacht, dass du es schon so weit schaffen würdest?

Janne: Ganz ehrlich: Bis vor einem Jahr ganz sicher nicht. Das alles ging dann doch ziemlich schnell.

Carolin: Was sind deine Ziele für die Zukunft im Handball?

Janne: Ich möchte mich weiterhin in der Jugend-Bundesliga behaupten und hoffe, dass ich danach auch im Erwachsenenbereich auf hohem Niveau weiterspielen kann.

Carolin: Würdest du mit jemand anderem dein Handballleben tauschen wollen?

Janne: Eigentlich nur mit jemandem, der näher an Bremen wohnt. Die vielen Fahrten gehören zwar dazu, sind aber schon anstrengend.

Carolin: Glaubst du, dass eure Auswahl beim Deutschland-Cup in Hannover den ersten Platz erreichen kann?

Janne: Mal schauen. Wir gehen in jedes Spiel mit der Einstellung, dass wir jeden Gegner schlagen können – und dann sehen wir, wie weit es reicht.

Carolin: Wird es nicht langweilig, wenn man bei Auswärtsfahrten den ganzen Tag im Bus sitzt, zum Beispiel nach Berlin, Frankfurt (Oder), Flensburg oder den Landkreis Rügen?

Janne: Eigentlich nicht. Wir schlafen viel, hören Musik oder spielen gemeinsam etwas – langweilig wird es selten.

Carolin: Vielen Dank. Viel Glück in der Zukunft. Wir sehen uns ganz sicher bald wieder.


Früh übt sich: Janne vor einigen Jahren bei einem Handball-Camp

Handball-Minis glänzen beim Spielfest in Lohne

Handball-Minis glänzen beim Spielfest in Lohne

Immer wieder ein echtes Highlight sind die Spielfestteilnahmen unserer Minis – und am vergangenen Wochenende war es wieder so weit. Mit zwei hochmotivierten Teams waren wir am Samstag zu Gast beim TuS Blau-Weiß Lohne. Mit viel Spielfreude, großer Begeisterung und sichtbar neu dazugelernten Fähigkeiten präsentierten sich unsere jüngsten Handballerinnen von ihrer besten Seite.

Auch wenn in dieser Altersklasse weder Tore gezählt noch Ergebnisse dokumentiert werden und es offiziell keine Sieger gibt, darf an dieser Stelle ein kleines Geheimnis verraten werden: Unsere Erste Mannschaft setzte sich in einer starken Gruppe eindrucksvoll durch und gewann alle ihre Spiele. Besonders bemerkenswert – viele andere Vereine haben in diesem Alter noch zahlreiche Jungs im Einsatz, während wir als reiner Mädchenverein antreten. Kein Wunder, dass unsere Mädels vor Stolz strahlten.

Unsere Zweite Mannschaft, bestehend aus den jüngeren Spielerinnen, war ebenfalls erfolgreich unterwegs. Obwohl nicht jedes Spiel gewonnen wurde, erreichten die Mädels eine starke Quote von rund 50 % – und das bei ihrer noch jungen Spielerfahrung. Vor allem aber stand eins im Vordergrund: Die Spielfreude war riesig.

Betreut wurden unsere beiden Teams in Lohne von Katharina Gronemeyer, Linda Vogelsang und Mira Backamnn – vielen Dank für das tolle Engagement!

Zum Abschluss durften sich alle Spielerinnen über eine Medaille und einen Schoko-Nikolaus vom Ausrichter freuen. Ein herzliches Dankeschön an Blau-Weiß Lohne für die tolle Organisation und die freundliche Atmosphäre – es hat uns wieder großen Spaß gemacht.

Weiter geht’s schon bald: Am 14. Dezember steht das nächste Turnier an. Dann reisen wir erneut in den Landkreis Vechta, diesmal zu Grün-Weiß Mühlen, mit drei Teams. Wir freuen uns jetzt schon!

Handball-Grundschulaktionstag – SVC zu Gast in Bevern

Handball-Grundschulaktionstag  – SVC zu Gast in Bevern

Am 14. November 2025 fand der diesjährige Handball-Grundschulaktionstag statt. Über 54.000 Schülerinnen und Schüler aus 555 Schulen nutzten die Gelegenheit, ihre handballerischen Fähigkeiten zu entdecken und auszuprobieren. Damit nahm mehr als ein Viertel aller Grundschulen im Bereich des Handballverbands Niedersachsen-Bremen (HVNB) an der Aktion teil.

Der SV Cappeln war am vergangenen Freitag als Partnerverein an der Grundschule Bevern vor Ort. Mit drei Vereinsmitgliedern unterstützten wir die Kinder beim Mitmachen und Ausprobieren.

Im Rahmen des Aktionstags absolvierten die Schülerinnen und Schüler das offizielle Handball-Spielabzeichen des Deutschen Handballbundes (DHB), den Hanniball-Pass. An fünf abwechslungsreichen Stationen konnten die Kinder ihr Können unter Beweis stellen und Punkte sammeln. Alle benötigten Materialien – von Bällen über die Hanniball-Pässe bis hin zur weiteren Ausstattung – wurden vom HVNB, DHB und SV Cappeln bereitgestellt.

Es hat uns riesigen Spaß gemacht, die Begeisterung der Kinder zu erleben und Handball auf spielerische Weise näherzubringen.

Anbei findet ihr eine Fotostrecke, autorisiert von der Instagram-Seite der Grundschule Bevern, die die tollen Momente des Tages zeigt, sowie ein paar eigene Fotos von uns.

Drei Spiele, drei Siege – WJC meistert Mammutwoche mit Bravour

Drei Spiele, drei Siege – WJC meistert Mammutwoche mit Bravour

Eine anstrengende, aber äußerst erfolgreiche Woche liegt hinter der weiblichen C-Jugend des SV Cappeln. Innerhalb von nur sieben Tagen mussten die Mädels von Christian Bien, Ellen Thöben und Mark Backmann gleich dreimal auf die Platte – und behielten dabei ihre weiße Weste, obwohl unter anderem das Spitzenspiel gegen Sögel in der Woche auf dem Plan stand.

SV Concordia Ihrhove – SV Cappeln 19:30 (9:14)

Den Auftakt der Englischen Woche bildete das Auswärtsspiel in Westoverledingen gegen den SV Concordia Ihrhove. Von Beginn an zeigte der SVC großen Einsatzwillen und machte deutlich, dass an diesem Tag nichts anbrennen sollte. Bereits nach sechs Minuten führten die Schwarz-Roten mit 5:1.

Auch wenn Ihrhove danach etwas besser ins Spiel kam, ließ Cappeln nichts mehr anbrennen und baute den Vorsprung kontinuierlich aus – über 14:9 zur Pause und 25:14 (41.) stand am Ende ein klarer 30:19-Erfolg auf der Anzeigetafel.

Überragend: D-Jugend-Spielerin Laura Lübbe, die mit 16 Treffern glänzte und damit einen großen Anteil am Auswärtssieg hatte.

SV Cappeln – SV Sigiltra Sögel 36:32 (15:18)

Am Donnerstag stand dann das absolute Spitzenspiel der beiden ungeschlagenen Topteams der Liga an. Der im Durchschnittalter über ein Jahr ältere und körperlich robuste Gast aus Sögel führte zur Halbzeit mit 18:15, obwohl die Partie bis 3 Minuten vor der Pausensirene (15:15) im ersten Durchgang komplett ausgeglichen verlief.

Nach dem Seitenwechsel baute Sögel die Führung zunächst sogar auf 21:15 (27.) aus. Doch dann kam die Wende: Erst verkürzten Maja Dobbelmann und Charlotte Bien auf 17:21, ehe die Gäste durch eine Rote Karte nach einem grob unsportlichen Foul an Laura Lübbe extrem geschwächt wurden.

Sögel wirkte nun verunsichert, während Cappeln mit enormem Kampfgeist das Spiel drehte. Ein 19:11-Lauf in den letzten 21 Minuten besiegelte den 36:32-Heimsieg – und sorgte für ausgelassenen Jubel bei Team und Fans.

SV Cappeln – TSV Ostrhauderfehn 37:18 (16:8)

Nicht einmal 48 Stunden später mussten die Cappelnerinnen erneut ran – diesmal gegen das Tabellenschlusslicht TSV Ostrhauderfehn. Das Trainertrio nutzte die Gelegenheit und rotierte kräftig durch. Am Kräfteverhältnis änderte das jedoch nichts: Der SVC dominierte von Beginn an, spielte befreit auf und baute den Vorsprung Tor um Tor aus. Alle Feldspielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen, was den Teamgeist einmal mehr unterstrich. Mit einem 37:18-Heimsieg wurde die anstrengende Woche perfekt abgeschlossen.

Fazit: SVC bleibt ungeschlagen

Nach diesen drei Siegen in nur sieben Tagen steht fest: Die WJC des SV Cappeln bleibt weiterhin ungeschlagen und zeigt eindrucksvoll, wie spielerische Klasse, Teamgeist und Wille zusammenwirken können.

Nun darf das Team erst einmal durchschnaufen – bevor es in einer Woche zur Pflichtaufgabe bei der HSG Haselünne/Herzlake II geht.

Statistik:

SV Cappeln (3 Spiele): Lydia Schmik, Leni Eilers - Charlotte Bien (27/3), Laura Lübbe (37/2), Enna Meyer (9), Klara Hagedorn (4), Antonia Mönnig (5), Tilda Brinkmann (4), Antonia von Hammel (4), Mira Backmann (5), Fenna Thöben (1), Maja Louisa Dobelmann (3)

Tabelle der WJC-Regionsliga Nord:

R Mannschaft B S U N Tore +/- P
1 SV Cappeln 6 6 0 0 205:142 +63 12:0
2 SV Sigiltra Sögel 5 4 0 1 183:111 +72 8:2
3 BV Garrel III 4 3 0 1 107:99 +8 6:2
4 TuRa Marienhafe II 3 2 0 1 45:68 -23 4:2
5 TV Cloppenburg II 5 2 0 3 132:131 +1 4:6
6 SV Concordia Ihrhove 5 2 0 3 107:114 -7 4:6
7 HSG Weener/Bunde 5 1 0 4 83:124 -41 2:8
8 HSG Haselünne/Herzlake II 3 0 0 3 53:70 -17 0:6
9 TSV Ostrhauderfehn e.V. 4 0 0 4 46:102 -56 0:8

 

Von der Theorie in die Praxis: Trainerausbildung in Cappeln

Von der Theorie in die Praxis: Trainerausbildung in Cappeln

Fest in der Hand von angehenden Lizenztrainern war am vergangenen Wochenende die Sporthalle Cappeln sowie die Mensa der Oberschule. Der Handballverband Niedersachsen-Bremen (HVNB) hatte in Zusammenarbeit mit dem SV Cappeln zum ersten Teil der Trainerausbildung eingeladen.

Rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter etwa die Hälfte vom SV Cappeln – absolvierten die Ausbildung im Bereich Kinderhandball. Auf dem Programm standen Grundlagen wie Werfen, Prellen, Passen und viele weitere Basisübungen für Handballanfänger. Lehrgangsreferent war der erfahrene Stefan Witthöft aus Soltau, der nicht nur theoretische Inhalte vermittelte, sondern diese auch direkt in der Sporthalle praktisch umsetzen ließ. Im Mittelpunkt standen vor allem spielerische Elemente zur kindgerechten Vermittlung der Grundlagen. Dabei kam auch der Spaß bei den Teilnehmenden nicht zu kurz.

Ein besonderer Dank gilt Referent Stefan Witthöft für die abwechslungsreiche und praxisnahe Gestaltung des Lehrgangs, die sowohl lehrreich als auch unterhaltsam war.

In zwei Wochen folgt der zweite Teil des Lehrgangs. Nach erfolgreichem Abschluss dürfen sich die Teilnehmer Kinderhandball-Trainer nennen. Auf dem Weg zur C-Lizenz sind dies jedoch nur die ersten Schritte. Im kommenden Jahr werden die Teilnehmer diesen Weg fortsetzen. Voraussichtlich werden die weiteren vier Module zur C-Lizenz ebenfalls in Cappeln stattfinden – die Planungen laufen bereits.

Die Rückmeldungen waren durchweg positiv: Alle fühlten sich in Cappeln sehr wohl. Der SV Cappeln präsentierte sich einmal mehr als hervorragender Gastgeber.

Erfolgreiche Vorrunde: Unsere D1 belohnt sich mit dem Aufstieg in die höchste Spielklasse

Erfolgreiche Vorrunde: Unsere D1 belohnt sich mit dem Aufstieg in die höchste Spielklasse

Unsere erste D-Jugend-Mannschaft hat am vergangenen Wochenende als erste SVC-Mannschaft die Vorrunde abgeschlossen – und das mit großem Erfolg. Nach einer starken Leistung steht das Team von Markus Meyer und Elena Eilers bereits vor dem letzten Spieltag als Zweitplatzierter fest. Damit geht es nach den Herbstferien in der Regionsoberliga, die höchste Spielklasse dieser Altersstufe.

Begonnen hatte die Vorrunde Ende August mit einem Heimturnier in Cappeln. Obwohl das Trainerduo auf Auswahlspielerin Laura Lübbe verzichtete, die vor allem in der C-Jugend eingesetzt wird, startete die Mannschaft stark in die Saison. Zum Auftakt gelang ein deutlicher 17:9-Sieg gegen die erste Mannschaft des TV Dinklage. Auch im zweiten Spiel ließ das Team nichts anbrennen und besiegte die zweite Mannschaft der SFN Vechta mit 19:14. Überschattet wurde dieses Spiel allerdings von einer schweren Verletzung von SVC-Leistungsträgerin Luisa Moormann, die nach einem unglücklichen Zusammenstoß einen Schlüsselbeinbruch erlitt und mehrere Wochen pausieren muss. Im abschließenden Spitzenspiel gegen den TV Cloppenburg lieferte der SVC eine starke Vorstellung, führte in der 20. Minute sogar mit 16:15, musste sich am Ende aber mit 19:25 geschlagen geben – ein Ergebnis, das den spannenden Spielverlauf deutlicher erscheinen lässt, als er tatsächlich war.

Der zweite Turniertag führte unsere Mannschaft nach Marienhafe in Ostfriesland. Aufgrund personeller Engpässe war diesmal Laura Lübbe mit an Bord, was sich als wichtig erwies. Gegen die Gastgeberinnen der JMSG Ostfriesland entwickelte sich eine enge Partie, die der SVC schließlich mit 22:18 gewann. Im zweiten Spiel gegen den MTV Aurich folgte ein souveräner 22:10-Erfolg, bei dem unser Team von Beginn an klar die Kontrolle hatte.

Trotz des sportlichen Erfolgs bleibt die Vorrunde nicht ohne Wehmut. Neben der bereits erwähnten Verletzung von Luisa Moormann traf es im Schulsport auch unsere Torhüterin Lana Daitsche, die sich schwer am Ellenborgen verletzte und monatelang ausfallen wird. Die gesamte SVC-Handballfamilie wünscht beiden Spielerinnen alles Gute und eine schnelle Genesung. Wir freuen uns darauf, wenn ihr wieder zurück auf dem Spielfeld steht.

Unsere D1 kann stolz auf diese Vorrunde sein. Mit Einsatz, Teamgeist und Spielfreude haben sich die Mädels verdient den Platz in der Regionsoberliga erspielt. Am dritten Turniertag in Dinklage werden unser Team und der TVC nicht mehr gefordert sein – die Hauptrunde kann also kommen.

Unser Team der Vorrunde: Lana Daitsche (3 Spiele im Tor), Lydia Schmik (5 Spiele davon 2x im Tor, 3 Tore) - Luisa Moormann (2 Spiele, 4 Tore), Judith Tameling (5 Spiele,  4/3 Tore), Marie Oer (3 Spiele, 15 Tore), Irminia Czarnecka (5 Spiele, 2 Tore), Isabelle Thie (5 Spiele), Luise Voss (3 Spiele, 1 Tore), Edith Beckermann (5 Spiele, 14 Tore), Amy Holstein (5 Spiele), Antonia Mönnig (5 Spiele,  36/4 Tore), Greta Hoffmann (2 Spiele, 2 Tore), Mia Bramlage (2 Spiele), Lina Grave (2 Spiele, 2 Tore), Laura Lübbe (2 Spiele, 18 Tore)

Tabelle vor dem finalen Turnier in Dinklage (ohne SVC-Beteiligung):

Erfolgreicher Saisonauftakt mit besonderem Erlebnis auf Norderney

Erfolgreicher Saisonauftakt mit besonderem Erlebnis auf Norderney

Gleich zum Saisonbeginn wartete auf unsere B1 ein echtes Highlight: Das erste Saisonspiel führte die JMSG Cappeln/Cloppenburg 1 gemeinsam mit ihrem Trainerteam Olaf Ammerich und Melanie Krogmann auf die Nordseeinsel Norderney. Olaf hatte für seine Mannschaft ein ganzes Wochenende organisiert – von Freitag bis Sonntag –, sodass Sport und Teamerlebnis perfekt miteinander verbunden wurden.

Landesliga Vorrunde Gruppe 4: TuS Norderney – JMSG Cappeln/Cloppenburg 1 17:24 (7:14)

In der Halle brauchte unser Team zunächst ein paar Minuten, um sich an die Bedingungen zu gewöhnen. Erst in der 8. Minute brachte Grete Reichenbach die JMSG per Siebenmeter mit 3:2 erstmals in Führung. Danach war der Knoten geplatzt: Anna-Lena Böske traf gleich dreimal in Folge und sorgte für die erste deutliche Führung (3:7, 14.). Bis zur Pause baute unsere Mannschaft den Vorsprung kontinuierlich aus, sodass beim Seitenwechsel ein souveränes 14:7 auf der Anzeigetafel stand.

Auch nach Wiederanpfiff blieb die JMSG spielbestimmend. Zwar probierte das Trainerduo viel aus und setzte bewusst alle Spielerinnen ein, doch die Gastgeberinnen konnten nur etwas Ergebniskosmetik betreiben. Am Ende stand ein klarer 24:17-Erfolg – ein gelungener Auftakt in die Landesliga-Vorrunde.

Trainerstimme von Olaf Ammerich

Neben dem sportlichen Erfolg stand das Teamerlebnis im Vordergrund. Olaf Ammerich: „Wir sind unglaublich stolz auf die Mädels! Uns wurde mehrfach von anderen Hausgruppen und auch von der Leitung bestätigt, wie höflich, respektvoll und hilfsbereit unsere Mannschaft aufgetreten ist. Auch im Team selbst gab es viel Harmonie, alle haben sich unterstützt. Eine Ü60-Mitbewohner-Fußballmannschaft aus Leer war sogar so begeistert, dass sie uns im Spiel von der Tribüne aus lautstark unterstützte – fast wie ein Heimspiel! Sportlich haben die Mädels alles umgesetzt, was wir in den letzten Wochen trainiert haben. Es war toll zu sehen, wie geschlossen die Mannschaft auftrat: jede Aktion in Angriff oder Abwehr wurde gefeiert, die Bank stand geschlossen hinter dem Team. Auch Marike Sauer, Torhüterin der C-Jugend des TV Cloppenburg, war das erste Mal mit dabei und hat sich sofort integriert, als wäre sie schon immer Teil der Mannschaft gewesen. Zudem konnten wir angeschlagene Spielerinnen schonen, was angesichts der langen Saison sehr wertvoll ist.“

Eine besondere Trikotgeschichte

Da die neuen Trikots noch nicht fertig waren, lief die JMSG in alten SV-Cappeln-Trikots auf. Das Besondere: Diese wurden damals von Marikes Vater gesponsert – eine schöne Randgeschichte, die das Debüt von Marike Sauer in der Mannschaft noch einmal besonders machte.

Mehr als nur ein Handballspiel

Natürlich durfte auch das Rahmenprogramm nicht fehlen: Nach dem Spiel ging es für die Mannschaft an den Strand und ins Meer – Belohnung für eine starke Leistung. Am Abend stand ein gemeinsamer Sonnenuntergang am Strand auf dem Programm, bevor es zum Sommerfest ins Seniorenwohnheim ging. Dort sorgten die Mädels noch einmal für beste Stimmung, unterstützt von den schon bekannten Ü60-Fußballern, während die Band Wunschlieder für die Mannschaft spielte.

Fazit

Ein sportlich wie menschlich perfekter Start in die neue Saison – mit einem Sieg, tollen Erlebnissen und unvergesslichen Eindrücken. Mit diesem Teamgeist darf man sich auf die kommenden Spiele der JMSG in der Landesliga-Vorrunde freuen.

C-Jugend triumphiert beim Stephan Grosse-Knetter Cup

C-Jugend triumphiert beim Stephan Grosse-Knetter Cup

Unsere weibliche C-Jugend hat als erstes Highlight in der Saisonvorbereitung auf die neue Saison – die in 2,5 Wochen beginnt – am Stephan Grosse-Knetter Cup des TV Neerstedt teilgenommen. Und das großartig: Die Mädels von Christian Bien, Ellen Thöben und Mark Backmann blieben ungeschlagen und gewannen die Gruppe für Mannschaften auf Regionsebene. 

In einer 4er-Gruppe traf unsere junge Mannschaft, die auf Enna Meyer familiärbedingt verzichten musste und erfreulicherweise von Antonia Mönnig aus der D-Jugend verstärkt wurde, im ersten Spiel auf die Reserve des Gastgebers. Unsere Mädels legten los wie die Feuerwehr: Nach rund fünf Minuten erzielte Charlotte Bien eine 5:1-Führung. So ging es weiter – vor allem in der Abwehr glänzte das Zusammenspiel. Auch zahlreiche personelle Umstellungen führten nie zu einem Leistungseinbruch. Über 11:3 (10.) und 20:11 (21.) hieß es am Ende – gespielt wurde 1x25 Minuten – 23:13 für unsere Mädels.

Nach der rund dreistündigen Pause hatten unsere Mädels gegen den TSV Daverden Startschwierigkeiten. Die Mannschaft aus dem Landkreis Verden legte in der Anfangsphase immer wieder vor. Doch nach einem zwischenzeitlichen 6:6 gewann unsere Sieben die Oberhand. Der Vorsprung wurde Tor um Tor ausgebaut. Beim 14:8 (18.) war das Spiel entschieden. Unsere Mädels ließen nicht locker und konnten gegen den späteren Zweitplatzierten einen 9-Tore-Vorsprung-Sieg (21:12) einfahren.

Dass im letzten Spiel auch eine knappe Niederlage zum Turniersieg gereicht hätte, merkte man unseren Mädels im Spiel gegen die JSG Wilhelmshaven nicht an. Nach rund 120 Sekunden hieß es 4:1 für unseren SV Cappeln. Zwar gestaltete die JSG aus der Hafenstadt das Spiel in der Folgezeit offener, doch das Trainertrio testete nun viel und probierte neue Dinge. Nicht alle klappten, aber der Sieg war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Am Ende hieß es 20:16 für unsere Mädels.

Die Freude über den Turniersieg war riesig. Neben einem Pokal gab es für die Mannschaft noch einen Spielball – und strahlende Gesichter. Erfolgreichste Torschützin des Turniers war Laura Lübbe (20 Treffer), dicht gefolgt von Charlotte Bien (17 Tore). Besonders bemerkenswert: Laura spielt bereits dauerhaft in der C-Jugend, gehört altersmäßig aber eigentlich noch in die D-Jugend. Hätte es einen Preis für die beste Torhüterin gegeben, wäre dieser wohl an Leni Eilers gegangen, die mit vielen Paraden einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg leistete. Der Turniersieg war aber vor allem ein Erfolg des wirklich gut harmonierenden Kollektivs der gesamten Mannschaft.

Der gut organisierte Stephan Grosse-Knetter Cup war ein tolles Erlebnis. Der Cup soll an den viel zu früh verstorbenen ehemaligen Handball-Tausendsasser des TV Neerstedt erinnern. Vielen Dank an den gastgebenden Verein – es hat viel Spaß gemacht.

SVC: Leni Eilers – Fenna Thöben, Charlotte Bien (18/1), Antonia von Hammel (4), Klara Hagedorn (2), Laura Lübbe (20/3), Mira Backmann (5), Maja Luise Dobelmann (6), Antonia Mönnig (5), Tilda Brinkmann (4/1)

Ebenfalls ein Test bestritt am vergangenen Wochenende unsere weibliche E-Jugend. Gegen das Top-Team TV Cloppenburg 1 hielten unsere Mädels phasenweise gut mit. Am Ende hieß es 15:20 für den Gast aus der Kreisstadt.